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Dr. Florian Hofmann

Dr. Florian Hofmann, Akad. ORat

Dr. Florian Hofmann, Akad. ORat

Studienfachkoordinator Schulpädagogik für Grund- und Mittelschulen, Koordinator Promotionsprogramm Lehr-Lernforschung

Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung

Raum: Raum 1.032
Regensburger Str. 160
90478 Nürnberg

Sprechzeiten

Im Wintersemester 2020/2021 finden Sprechstunden ausschließlich per Mail, Zoom oder telefonisch statt. Studierendenmails werden in erster Linie am Freitag beantwortet, bitte berücksichtigen. Anfragen bitte per Mail an florian.hofmann@fau.de.

 

seit 12/2020

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung der Friedricht-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Akademischer Oberrat)

10/2019 bis 11/2020

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung der Friedricht-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Akademischer Rat)

08/2017 bis 09/2019

Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Akademischer Rat)

06/2016

Disputation und erfolgreicher Abschluss des Promotionsverfahrens

03/2016

Abgabe der Dissertation und Eröffnung des Promotionsverfahrens

08/2016 bis 07/2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

08/2010 bis 07/2016

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Abordnung zur Verstärkung des Praxisbezugs in der Lehrerbildung)

2008 bis 2010

Unterrichtstätigkeit an der Gustav-von-Schlör-Schule (Staatliche Fach- und Berufsoberschule Weiden) und der Staatlichen Realschule Zirndorf

2008

Abschluss der Sondermaßnahme zur Sicherung des Lehrernachwuchses an beruflichen Schulen; Lehrbefähigung für das Lehramt an beruflichen Schulen in den allgemeinbildenden Fächern

2007 bis 2008

Sondermaßnahme zur Sicherung des Lehrernachwuchses an beruflichen Schulen (Einsatzschule: Gustav-von-Schlör-Schule, Staatliche Fach- und Berufsoberschule Weiden)

2005 bis 2007

Unterrichtstätigkeit an der Staatlichen Realschule Zirndorf

2005

Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen; Lehrbefähigung für das Lehramt an Realschulen in den Fächern Deutsch und Geschichte

2003 bis 2005

Referendariat an der Staatlichen Realschule Forchheim (Einsatzschule: Staatliche Realschule Herzogenaurach)

2003

Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

2002 bis 2003

Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte II an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Mitarbeit an der Herausgabe von: Joseph von Eichendorff: Werke – Band 3: Ahnung und Gegenwart, hg. v. Walter Dimter. Würzburg: Bergstadt

1999 bis 2002

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte II an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

1998 bis 2003

Studium der Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Realschulen an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Schwerpunkte:

  • Zeitgemäße Diagnostik: Förder- und Adaptionsdiagnostik (formative Leistungsmessung); alternative Leistungsmessungen; kompetenzorientierte und ganzheitliche Leistungsmessungen; Selbsteinschätzungen
  • Vorbereitung, Begleitung und Evaluation von Schulpraktika
  • Planungskonzepte von Unterricht
  • Lehre: Vermittlung grundlegender schulpädagogischer Inhalte und Kompetenzen; vertiefende Seminare zu diversen Themengebieten der Diagnostik
  • Empirische Lehrerbildungsforschung: Professionalität und Professionalisierung von Lehrkräften
  • Hochschuldidaktische Forschung: Evaluation und Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Lehr-Lernkonzepte, Entwicklung qualitativ guter Hochschullehre
  • Emotionen und Wohlbefinden in Schule und Hochschule

Dissertationsthema:

„Die Entwicklung und Evaluation eines domänenspezifischen Selbsteinschätzungsinstruments als Element formativer Leistungsmessung in der Sekundarstufe I“
Disputation bestanden am 21.06.2016

2019

2017

2012

2019

2018

2016

2021

  • Gläser-Zikuda, M., Hofmann, F., & Saparova, S. (2021). Interkulturelle Schulentwicklung. In Lubkoll, C.; Forrester, E.; Sestu, T. (Eds.), Fremdheit, Integration, Vielfalt. Interdisziplinäre Diskurse zu Migration und Gesellschaft. Stuttgart: Fink.

2020

2019

2018

2016

2013

2012

2019

2018

2017

2016

2015

2013

2002

  • Hofmann, F. (2002). Interpretation exemplarischer Beispiele der deutschen Tragödie von Lessing bis Kleist (Degree thesis).

2021

  • Teacher and student emotions in higher education – does the teaching approach make a difference?

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: 2. Oktober 2017 - 31. Oktober 2018
  • Studienzufriedenheit von Lehramtsstudierenden

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: seit 1. Januar 2014
  • Formative Leistungsmessungen mit Selbsteinschätzungen im Deutschunterricht der Sekundarstufe I.

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: 1. Juni 2013 - 31. August 2017
    Es gilt mittlerweile als empirisch gesichert, dass formative Leistungsmessungen große Effekte auf die Schulleistung besitzen können (Kingston & Nash 2011; Black & Wiliam 1998a). Es existieren jedoch nach wie vor Lernbereiche, zu welchen nur eingeschränkt belastbare Erkenntnisse vorliegen (Dunn & Mulvenon 2009; Klauer 2014). Die Studie knüpft an diese aktuelle Befundlage an und untersucht die Effekte eines testbasierten Förderkonzepts mit Selbsteinschätzungen (vgl. z. B. Andrade & Valtcheva 2009; Saddler & Good 2006) für Schreibaufgaben im Deutschunterricht (vgl. Underwood & Tregidgo 2006). Konkret sollten vor allem zu folgenden drei Primärforschungsfragen Erkenntnisse gewonnen werden:
    • F1: Besitzen formative Leistungsmessungen bei ganzheitlichen Leistungen einen positiven Effekt auf die Leistung von Schülerinnen und Schülern bei Schreibaufgaben?
    • F2: Besitzen Selbsteinschätzungen im Rahmen formativer Leistungsmessungen bei ganzheitlichen Leistungen einen positiven Effekt auf die Leistung von Schülerinnen und Schülern bei Schreibaufgaben?
    • F3: Nähern sich die Selbsteinschätzungen der Schülerinnen und Schüler zur ganzheitlichen Leistung „Inhalte zusammenfassen“ durch Übung und Feedback dem Urteil des Lehrenden an?

    Die Hypothesenprüfungen erfolgten im Rahmen einer quasiexperimentellen Feldstudie, welche an einer bayerischen Realschule in der neunten und zehnten Klasse (n = 235) zur Kernkompetenz „Inhalte zusammenfassen“ im Deutschunterricht durchgeführt wurde. Das Experiment sah vor, dass alle Schülerinnen und Schüler zunächst eine Kurzzusammenfassung zu einem journalistischen Text schreiben. Anschließend wurde das Sample in Experimental- und Kontrollgruppe geteilt. Die Experimentalgruppe führte nun anhand eines Erwartungshorizontes sowie eines Bewertungsbogens eine Selbsteinschätzung zur angefertigten Inhaltszusammenfassung durch. Die Kontrollgruppe erledigte in dieser Zeit eine alternative Aufgabe mit Text- und Kompetenzbezug. Der Bewertungsbogen bestand aus elf Kriterien, welche die Unterrichtsinhalte zu dieser Aufsatzgattung proportional abbilden und welche ausschließlich bestehenden Bewertungsinstrumenten oder zugelassenen Lehrwerken entnommen wurden. Die Lehrkräfte korrigierten nach der Arbeitsphase von beiden Gruppen die Ausarbeitungen und verbesserten im Zuge dessen auch die Selbsteinschätzungen der Testgruppe. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten durch die Herausgabe sowie die Besprechung im Unterricht eine Rückmeldung zu ihrer schriftlichen Ausarbeitung, die Testgruppe durch die Rückgabe des zuvor ausgefüllten Bewertungsbogens zusätzlich Hinweise auf die getätigte Selbsteinschätzung.
    Die Auswertung ergab (F1), dass sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (Experimental- und Kontrollgruppe) von Pre- zu Posttest signifikant (p = 0.000) steigern konnten: Das arithmetische Mittel der Bewertungseinheiten (max. 44 BE) stieg von 24.9 (s = 5.46) auf 33.2 (s = 4.30) an. Damit konnte der Nachweis erbracht werden, dass formative Leistungsmessungen auch bei Schreibaufgaben im Deutschunterricht große Effekte (dc = 1.68) auf die Kompetenzausprägung besitzen können. Der Vergleich der Leistungsentwicklung von Experimental- und Kontrollgruppe (F2) zeigte, dass das Durchführen von Selbsteinschätzungen in der vorliegenden Studie keine bedeutsame Wirkung (F = 0.615; p = 0.434) auf die Ausprägung der Kompetenz eine Inhaltszusammenfassung erstellen zu können besaß. Unterhalb des Signifikanzniveaus konnte über einen Vergleich der Effektstärken jedoch festgestellt werden, dass sich die Experimentalgruppe (dc = 1.77) stärker verbesserte als die Kontrollgruppe (dc = 1.50). Durch die Ergebnisauswertung wird weiter ersichtlich (F3), dass das mehrmalige Üben von Selbsteinschätzungen dazu führt, dass sich das Urteil der Lernenden der Bewertung der Lehrkräfte annähert. Dies belegt in erster Linie die hoch signifikante (p = 0.000) Reduktion der Abweichung von durchschnittlich 9.5 BE (s = 5.51) beim Pretest auf durchschnittlich 4.4 BE (s = 3.43) zum Zeitpunkt des Posttests. Die geringen Unterschiede zwischen Lehrer- und Schülerurteil bei der finalen Messung zeigen, dass die Lernenden die Kompetenz des (Selbst)Einschätzens erlernen können, was mit Blick auf selbständige Lernprozesse eine essentielle Kompetenz darstellt.

  • Kompetenzerwerb im Lehramtsstudium

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: 1. November 2010 - 31. August 2012

 

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